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Zur Realisierung des Familienpasses für Weinheim waren im September 2009 die Stadträtin Susanne Tröscher und der Vorsitzende der KPV Weinheim Roger Schäfer bei der Persönlichen Referentin des Oberbürgermeisters vorstellig. In dem Gespräch ging es um die Ausarbeitung einer Vorlage für den Gemeinderat. In der Hauptsache soll der Gemeinderat darüber entscheiden, zu welchen vergünstigten Preisen die Benutzer des Familienpasses (Familien mit 3 Kindern und mehr) städtische Einrichtungen in Anspruch nehmen können. Ebenso sollte auch der Gemeinderat über die Produktionskosten in Höhe von ca. EUR 2.000,00 entscheiden. Laut Zusage der Persönlichen Referentin des OB war die Vorlage für den Gemeinderat im Oktober 2009 vorgesehen, aber aus für die Begleiter dieses Projektes nicht nachvollziehbaren Gründen wurde jetzt die letzte Möglichkeit in diesem Jahr vertan, durch ein Plazet des Gemeinderates die erforderlichen Aktionen für den Familienpass voranzutreiben. Die CDU Weinheim betont ausdrücklich, dass das Nichtzustandekommen einer Gemeinderatsentscheidung oder eine Ablehnung des Gemeinderats nicht das Scheitern des Projekts "Familienpass für Weinheim" bedeutet. In diesem Falle wird die CDU Weinheim federführend dieses Projekt realisieren, da von vielen Seiten bereits Unterstützung zugesagt wurde. Zur Ausarbeitung einer Gemeinderatsvorlage wurde folgendes Schreiben an die Stadt Weinheim gegeben:
Familienpass für Weinheim
Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Weinheim (KPV) sucht Firmen, Institutionen und Privatpersonen, die sich in das Projekt „Familienpass für Weinheim“ einbringen. Ebenso bemüht sie sich um Sponsoren hierfür.
- Folgende Angebote können bereits aufgenommen werden:
- Die Diakonie Weinheim mit 2 Kursen - Die TSG 1862 Weinheim mit 7 Kursen - Die Stadt Weinheim erstellt eine Liste von Leistungsangeboten mit städtischer Beteiligung, wie z. B. Hallenbad, Strandbad Waidsee, Heimatmuseum, et cetera.
- Um eine gewisse Magnetwirkung zu erzielen, sollte das städtische Angebot schnellstmöglich vorliegen (Ende Oktober?)
- Die KPV Weinheim setzt das Konzept zur Realisierung des Familienpasses um und erstellt die entsprechenden Parameter.
- Die Gestaltung und Druckdatenerstellung sowie Drucküberwachung übernimmt die Firma Schäfer Werbeagentur GmbH, Weinheim als Sponsor.
- Der Druck erfolgt über eine örtliche Druckerei. Ein Angebot liegt vor.
- Zielvorgaben:
- Druckfreigabe muss bis spätestens 30. April 2010 erfolgen. - Druckausgabe ist spätestens am 31. Mai 2010, rechtzeitig vor Beginn der Badesaison 2010 und vor den Sommerferien.
Anmerkung: Die KPV weist darauf hin, dass eventuell angeführte Argumente von entgangenen Gewinnen bei der besonders günstigen Preisgestaltung der Familienpassangebote durch entstehende „Multiplikation“ entkräftet werden. Denn bei einem größeren Kreis Berechtigter werde dieser dadurch mehr als wettgemacht, dass die Eltern voll bezahlen und wegen des größeren Bezugskreises insgesamt eine Anregung zu einer vermehrten Nutzung der Angebote erfolge. Außerdem muss der soziale Aspekt des Familienpasses besonders berücksichtigt werden.
Roger Schäfer Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Weinheim
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